Alles neu macht …

… in meinem Fall der Jänner.

Als textaffiner Mensch habe ich Bücher eingemarktet:
• Lyrik von Dark Xperience
img_7580-1
• Romane von Steffi Krumbiegl
img_7530-1

… mir eine neue Brille gegönnt und gleich zwei neue Schreibgeräte gekauft; Eine Füllfeder und einen Rollerball. Mit Holzgriffen. Handgedrechselten Holzgriffen.

Von Franz Zetzl. Hier geht es zum Online-Shop. (Vorsicht: Suchtgefahr!)
img_7495
Damit das signieren meiner Bücher gleich noch mehr Spaß macht.

Werbeanzeigen

Geschichten, wie sie das Leben schreibt

Nachdem es in meinem Roman »(v)erleiden« um nichts Übernatürliches geht und auch das nächste Buch, an dem ich gerade schreibe, mehr oder minder auf dem Boden der Tatsachen bleibt, erkennt man, glaube ich, meinen Faible für Geschichten aus dem Leben.

Letzten Herbst verteilte die IG Autoren einen Aufruf vom Unterstützungskomitee zur Integration von MigrantInnen, das Schriftsteller suchte, die die Geschichten von Flüchtlingen niederschreibt. Ich habe mich natürlich gemeldet, sonst würde ich das hier nicht erwähnen. Das Projekt sollte Anfang Oktober starten.

Auf Nachfrage vor ein paar Wochen wurde ich um Geduld gebeten. Offenbar hat man Mühe, Menschen zu finden, die ihren Weg aus dem Kriegsgebiet nach Österreich erzählen können oder wollen.

Eher zufällig habe ich über Facebook einen jungen Mann kennengelernt, der aus einer syrischen Stadt an der Grenze zur Türkei den Weg nach Österreich geschafft hat. Er plagt sich mit Deutsch, lernt brav und hat Träume, die aus Lohn aus harter Arbeit bestehen.

Er hat sich bereiterklärt, seinen Weg so gut es geht niederzuschreiben. Anfang Februar habe ich Urlaub. Da werde ich daraus eine Geschichte klöppeln. Ich bin neugierig. Ich hoffe, ihr, meine Leser, auch.

die Lesung und mehr

Ich blieb noch das Ergebnis der Lesung im Kulturzentrum Schmelze schuldig:

Sie war super. Zwar „nur“ halbwegs gut besucht, aber begeistertes (und kulantes) Publikum, weil ich seit Schulzeiten absolut nicht gerne laut lese und meine es auch nicht wirklich zu können. (Logopäde suchen?🤔)

»Super. Magst Du wieder kommen?«
»Klar. Wieso nicht?«
»Du hast eh viele gute Texte. Du stellst immer wieder was auf Facebook
»Jaaa … OK. Egal: Bin dabei.«

Dabei war ich an dem Tag nur mäßig gut drauf. Ich kränkelte herum, hatte Halsweh, etwas frisch war es drinnen auch (was ich eigentlich mag, aber wenn ich schon nicht ganz gesund bin), …

Kurz: man wird mich öfter in der Schmelze bewundern können.

Dann war da noch die Sache mit den Streuartikeln. Ich wollte je einen Stoffsack, eine Tasse und ein Lanyard (Schlüsselband zum um den Hals hängen) machen lassen.

  • Die Tragetasche aus Stoff ist gelungen.
  • Die Tasse ist fast toll geworden. Leider geht das Rot ein wenig in Lila.
  • Das Lanyard hatte ich mir „so weiß wie möglich“ gewünscht. Das Band ist grau, die Schnalle schwarz. Aber der Druck ist in Ordnung.

Wie dem auch sei. Tasse und Tragetasche sind in Verwendung.
Ich werd’ nochmal Ansichtsexemplare anfordern, mit Obacht auf Farbe und Stoff.

Arbeit, Arbeit, Lesung, Arbeit

Ja, schon wieder ein Titel mit Aufzählung.

Man kommt als Autor nicht zu Ruhe. Das nächste Buch ist am Entstehen, das erste will beworben werden, dazwischen kommt mal eine Lesung (ja, eine, in Wien 21, Kulturzentrum Schmelze) und Devotionalien braucht man immerhin auch.

Zunächst mal eine Tasse, ein Lanyard und Lesezeichen.

Besonders freue mich mich auf die Lesung. Meine erste. Wobei der Begriff der Freude euphemistisch gemeint ist. Stehe ich doch ungern im Rampenlicht. Und laut lesen? Das habe ich noch aus der Schulzeit in Erinnerung und war mir damals schon ein Graus. Aber da muss ich durch.

Ich habe mir zehn Kapitel hergerichtet. Die Kapitel in meinem Buch »(v)erleiden« sind recht kurz, das macht die Anzahl wieder wett. Es will ja niemand die ganze Nacht auswärts mit einem Roman verbringen.

Ich erwäge eine Frage/Antwort-Halbestunde und ein oder zwei Rauchpausen.

Es sind sicher noch Plätze frei und jeder herzlich eingeladen.

Test, Test, eins, zwei, drei

Als Schriftsteller einen Blog schreiben. Wozu eigentlich? Wer etwas von mir lesen will, kann sich die Bücher kaufen.

Na, seien wir mal nicht so. Im Grunde ist es immer gut, wenn man seine eigene Plattform hat, einen Auftritt, auf dem man sich austoben kann, über den man zu finden ist, der vielleicht Fragen beantwortet und den man sogar selbst moderiert.

Viele Schriftsteller pfeffern ein Buch nach dem anderen raus. Das spielt es bei mir nicht. Aus zwei Gründen. Der eine ist pragmatisch: Ich habe einen Brotberuf. Von irgendwas muss ich ja leben. Der andere ist ein gewisser Anspruch an die Geschichte und den Stil, den ich mir selbst auferlege. Ja, ich habe schon kurze Geschichten von Szene zu Szene geschrieben, aber alles, was länger als zehn Seiten ist, sollte mit mehr Bedacht erarbeitet sein. Aber ich bin auch ein genereller Fan von Rafik Schami und T.C.Boyle und speziell dem Buch ›2666‹ von Roberto Bolaño, reichhaltige Geschichten also.

Wie mache ich das hier?
Nun, im Hauptmenü geht es um ›(v)erleiden‹, meinen Debütroman, und um mich. Auch ein Kontaktformular gibt es dort.
Über die Tag-Cloud, also die hingeschmissenen Stichwörter rechterhand, kann man sich, so es sie dann gibt, speziell die Geschichten raussuchen, die ich als Blogposts einfach in den täglichen/wöchentlichen Ergüssen poste.

Sollten Fragen kommen und sogar einige mehrfach auftauchen, kann ich irgendwann ein FAQ – ein ›erst mal da kucken‹ – erstellen.